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Powerbank Testsieger 2026: Was Stiftung Warentest, heise und ADAC gemessen haben

Powerbank Testsieger 2026: Was Stiftung Warentest, heise und ADAC gemessen haben

Stand: 04.02.2026

Drei deutsche Institutionen tauchen auf, wenn du nach einem Powerbank-Testsieger suchst: Stiftung Warentest, heise online und der ADAC. Sie haben aber nicht dasselbe gemessen. Nicht einmal dieselbe Geräteklasse. Und einer von ihnen hat überhaupt keine Powerbank geprüft.

Deshalb widersprechen sich die Treffer in der Suche scheinbar. Es sind drei getrennte Messungen an teils völlig verschiedenen Produkten, von Vergleichsportalen zu einer Rangliste verrührt, die so niemand aufgestellt hat.

Was hier passiert, ist keine eigene Messung und keine eigene Rangliste. Es ist Zuordnung: welche Stelle hat wann was gemessen, in welcher Einheit, und was davon ist frei nachlesbar. Wer online einen Powerbank-Test sucht, landet bei einem dieser drei Namen.

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Was wer beim Powerbank-Testsieger wirklich gemessen hat

Institution Was geprüft wurde Geräteklasse Datum Frei oder bezahlt Was tatsächlich gemessen wurde
Stiftung Warentest 24 Powerbanks von 18 Anbietern 10.000 mAh und 20.000 mAh Testheft 2/2026, veröffentlicht 07.01.2026 Teaser frei, Volltest inklusive Testsieger-Name für 4,90 € nutzbare Energie in Wh, Ausgangsleistung in W, Preise (Erhebung Geizhals.de, Dezember 2025)
heise online, Liste 1 Top 10 ohne Kapazitätsgrenze vorwiegend 10.000 bis 12.000 mAh Stand 16.01.2026 frei nutzbare Kapazität mit Lastsimulator FNIRSI FNB58, daraus Effizienz in %
heise online, Liste 2 Top 10 ab 20.000 mAh 20.000 mAh und größer veröffentlicht 01.02.2026 frei dieselbe FNB58-Methode, andere Geräteklasse, anderer Testsieger
ADAC mobile Powerstations, keine Powerbanks 768 bis 1440 Wh veröffentlicht 11.06.2025 frei nutzbare gegen angegebene Kapazität, Sicherheitsprüfung der DC-Eingänge
Öko-Test 11 Powerbanks 5.000 bis 10.400 mAh Heft 12/2017 frei keine Angabe zu einem neueren Test

Die Stiftung Warentest hat im Testheft 2/2026, veröffentlicht am 07.01.2026, 24 Powerbanks von 18 Anbietern geprüft. Welches Gerät den Titel Testsieger trägt, steht hinter der Freischaltung für 4,90 €.

heise online misst frei zugänglich, mit einem Lastsimulator vom Typ FNIRSI FNB58, und führt zwei getrennte Bestenlisten. Das ist der Punkt, den fast alle Vergleichsseiten unterschlagen: heise hat zwei Testsieger, je nachdem welche der beiden Listen du erwischst.

Und der ADAC? Dazu weiter unten mehr, denn die Antwort lautet: gar keine Powerbank.

Wer von den dreien besser gemessen hat, lässt sich damit nicht beantworten, weil sie nicht dasselbe gemessen haben.

2

Von 74 Wh bleiben 66,32 Wh: die freie Messtabelle

Genau diese Tabelle fehlt in den meisten Powerbank-Test-Zusammenfassungen im Netz: Nennkapazität, tatsächlich gemessene nutzbare Energie, Wirkungsgrad. Jede Zelle trägt ihre Einheit, und wo keine Zahl vorliegt, steht keine Angabe. Nichts davon ist umgerechnet oder geschätzt.

Gerät Quelle und Datum Klasse Nennkapazität Gemessen nutzbar Effizienz Ausgang Gewicht Preis laut Test
Anker Zolo Powerbank 20k (A1689) heise, Liste 1, Stand 16.01.2026 20.000 mAh 74 Wh 66,32 Wh 89 % 30 W out / 20 W in 353 g 24 €
Selore & S-Global 30W heise, Liste 1, Stand 16.01.2026 10.000 mAh keine Angabe keine Angabe keine Angabe 30 W keine Angabe 11 €
Ugreen Nexode 12.000 mAh heise, Liste 1, Stand 16.01.2026 12.000 mAh 44 Wh ca. 30 Wh keine Angabe 100 W 309 g ca. 35 bis 40 €
Anker 737 (PowerCore 24K) heise, Liste 2, 01.02.2026 24.000 mAh 88,56 Wh 14.000 bis 15.000 mAh (mAh, nicht Wh) keine Angabe 140 W 630 g 80 €
Ecoflow Rapid Pro 27K heise, Liste 2, 01.02.2026 27.000 mAh 99,54 Wh keine Angabe 83 % 140 W (300 W gesamt) 699,4 g 165 €
Cuktech 15 SE heise, Liste 2, 01.02.2026 20.000 mAh keine Angabe keine Angabe über 92 % 65 W keine Angabe 32 €
Warentest, Klasse 10.000 mAh (Spanne) test.de, 07.01.2026 10.000 mAh keine Angabe 28,5 bis 35,8 Wh keine Angabe 18 bis 200 W (alle 24 Geräte) keine Angabe 30 bis 100 € (getestete Spanne)
Warentest, Klasse 20.000 mAh (Spanne) test.de, 07.01.2026 20.000 mAh keine Angabe 58,3 bis 69,9 Wh keine Angabe 18 bis 200 W (alle 24 Geräte) keine Angabe 30 bis 100 € (getestete Spanne)

Die Preise in der letzten Spalte stammen aus den Testartikeln selbst, nicht von einem Händler und nicht von heute. heise nennt sie zum jeweiligen Teststand, Warentest erhob seine Spanne laut eigener Angabe im Dezember 2025 über Geizhals.de.

Der aussagekräftigste Wert der ganzen Tabelle ist die erste Zeile. Von 74 Wh Nennkapazität blieben laut heise im Lasttest 66,32 Wh übrig, ein Wirkungsgrad von 89 Prozent. Die knapp 8 Wh Differenz sind kein Defekt, sondern Wandlungsverlust. Warum das so ist und wie du von mAh überhaupt auf Wattstunden kommst, steht in der Umrechnung Schritt für Schritt.

Der Einzeltest des Anker Zolo 20k bei heise, erstmals am 22.01.2025 veröffentlicht und am 16.01.2026 aktualisiert, nennt dazu Maße von 119,9 × 73,4 × 31,4 mm und ein Gewicht von 353 Gramm bei 30 Watt Ausgangsleistung.

Die Zeile, an der die meisten Vergleiche scheitern

Schau dir den Anker 737 in der Tabelle genau an. heise beziffert die nutzbare Kapazität dieses Geräts in mAh, nämlich 14.000 bis 15.000 mAh, und nicht in Wattstunden. Beim Zolo 20k dagegen in Wh plus Prozent.

Diese mAh-Zahl lässt sich nicht seriös in Wattstunden umrechnen, weil dafür die tatsächliche Spannungskurve unter Last fehlt. heise selbst beziffert für dieses Gerät keine Wh-Effizienz. Also steht hier auch keine.

Genau an dieser Stelle erfinden Vergleichsportale gern eine Prozentzahl. Sie steht in keiner Quelle.

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Was hinter der 4,90-€-Paywall steckt und was frei bekannt ist

Der Powerbank-Test von Stiftung Warentest ist hinter einer Bezahlschranke, trotzdem gibt es frei zugängliche Zahlen. Trennen wir sauber. Hinter der Bezahlschranke von test.de liegt das, was die meisten suchen: der Name des Testsiegers und die Einzelnoten der 24 Geräte.

Frei zugänglich ist trotzdem einiges, und es ist mehr als nichts:

  • die nutzbare Energie in der 10.000-mAh-Klasse, laut Stiftung Warentest (Stand 07.01.2026) zwischen 28,5 und 35,8 Wattstunden

  • dieselbe Größe in der 20.000-mAh-Klasse, dort zwischen 58,3 und 69,9 Wattstunden

  • die Spanne der Ausgangsleistung über alle 24 Geräte, 18 bis 200 W

  • der getestete Preisrahmen, 30 bis 100 €

  • die Kohortengröße, 24 Geräte von 18 Anbietern

Was hier bewusst fehlt: der Name. Zum Stichtag 04.02.2026 nennt keine frei zugängliche, passend datierte Quelle den Warentest-Sieger aus 2/2026. Ein geprüftes Vergleichsportal liefert sogar zwei einander widersprechende Namen auf derselben Domain, und seine Artikelseite trägt ein Aktualisierungsdatum nach diesem Beitrag. Solche Quellen zitieren wir nicht.

Wer den Namen braucht, zahlt die 4,90 € bei test.de. Die Zahlen oben bekommst du umsonst, den Sieger nicht. Mehr zu diesem Test steht in unserer Einordnung des Warentest-Ergebnisses.

4

Der Powerbank-Testsieger, der zurückgerufen wurde

Und jetzt der Teil, den Testsieger-Listen selten mitschreiben.

Das Modell, das heise in seiner allgemeinen Bestenliste an die Spitze setzt, die Anker Zolo Powerbank 20k mit der Modellnummer A1689, ist Teil eines weltweiten freiwilligen Rückrufs, den Anker im Juni 2025 gestartet hat.

Anker selbst ordnet das auf seiner Rückrufseite so ein: "While the likelihood of malfunction is considered minimal, out of an abundance of caution" biete man Ersatzgerät, Gutschein oder Rückerstattung an. Auf Deutsch: Anker hält eine Fehlfunktion für unwahrscheinlich und ruft aus Vorsicht zurück.

Laut produktwarnung.eu vom 30.06.2025 betrifft der Rückruf die Modelle A1257, A1647, A1652, A1681 und A1689, Grund ist mögliche Überhitzung durch Zellen eines einzelnen Zulieferers. heise vermerkt, dass das Gerät von Juni bis August 2025 nicht verfügbar war und seither wieder verkauft wird.

Ist das ein Grund, die Powerbank nicht zu kaufen? Nicht automatisch. Es ist ein Grund, vor dem Kauf die Modellnummer und die Seriennummer zu prüfen, besonders bei Gebrauchtgeräten. Die betroffenen Modelle und die Prüfwege sammeln wir in der Rückruf-Übersicht.

Ein Einzelfall ist so ein Rückruf nicht. IKEA rief die Powerbank-Serie VARMFRONT in den Varianten mit 10.400 mAh und 5.200 mAh zurück, betroffen waren die Fertigungswochen 2313, 2316, 2318, 2319 und 2322, Grund war erhöhtes Brandrisiko durch einen Fertigungsfehler. Berichtet hat das Notebookcheck im Juli 2024, eine Sekundärquelle, kein Primärdokument von IKEA.

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Was der ADAC getestet hat und was nicht

Der ADAC taucht bei Powerbank-Suchen ständig auf. Nur: er hat keinen Powerbank-Test veröffentlicht.

Seine einschlägige Prüfung vom 11.06.2025 betrifft mobile Powerstations mit 768 bis 1440 Wattstunden, geprüft am ADAC Technik Zentrum Landsberg am Lech. Das ist eine Geräteklasse, die rund zehn- bis zwanzigmal größer ist als eine Handgepäck-Powerbank. Die Bestnote ging laut ADAC an die Bluetti AC180P mit der Note 2,0. Durchgefallen sind zwei von acht Geräten, die Ective BlackBox 10 und die Jackery Explorer 1000 v2, beide mit 5,0, begründet mit nicht voneinander entkoppelten DC-Eingängen.

Zum Stichtag 04.02.2026 war keine öffentliche Stellungnahme von Jackery oder Ective zu diesem Befund auffindbar. Das heißt nicht, dass es keine gibt. Es heißt nur, dass keine öffentlich auffindbar war, und das gehört hierher statt in eine Fußnote. Der Vergleich der Powerstation-Marken auf Basis derselben Kohorte steht in unserem Markenvergleich.

Ein Wert aus diesem Test wandert regelmäßig in Powerbank-Artikel, wo er nichts zu suchen hat: Der ADAC ermittelte, dass die real nutzbare Kapazität im Schnitt "gut 10 bis 15 Prozent" unter der Herstellerangabe lag. Wie groß diese Lücke zwischen Nennkapazität und tatsächlich nutzbarer Energie bei einer Powerstation ausfällt und wie du sie selbst berechnest, steht in von Wattstunden zur echten Laufzeit. Das ist ein Befund zu Powerstations, nicht zu Powerbanks. Für Powerbanks misst heise 89 Prozent beim Zolo 20k und über 92 Prozent beim Cuktech 15 SE, aber das sind Werte aus einer völlig anderen Messreihe an einer anderen Produktklasse.

Der einzige ADAC-Test, in dem das Wort Powerbank vorkommt, ist ein Starthilfe-Booster-Test vom 19.01.2016 mit einem einzigen als Powerbank bezeichneten Gerät. Zehn Jahre alt, dritte Geräteklasse, für die Frage nach dem Powerbank-Testsieger 2026 wertlos.

Bleibt Öko-Test als vierte deutsche Adresse. Der letzte auffindbare Powerbank-Test dort stammt aus Heft 12/2017, 11 Geräte zwischen 5.000 und 10.400 mAh, gekauft im August 2017. Deshalb fehlt Öko-Test im Hauptvergleich.

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Welche Powerbank für welchen Zweck

Kein Sieger, keine Krone. Vier Klassen, und in jeder steht daneben, wer gemessen hat. Die eine beste Powerbank für alle gibt es nicht, nur die passende für deine Klasse.

10.000 mAh, wenn Gewicht zählt

Warentest hat diese Klasse geprüft und nennt frei eine nutzbare Energie von 28,5 bis 35,8 Wh. Einzelnoten liegen hinter der Bezahlschranke.

Zur Kohorte von 18 Anbietern gehört auch INIU. Die INIU Powerbank 10000mAh 22.5W Kompakt ist ein aktuelles 10.000-mAh-Modell dieses Herstellers. Ob genau dieses Gerät bei Warentest im Test war, ist nicht belegt, deshalb hängt hier auch keine Warentest-Note dran.

12.000 mAh mit 100 W: Technologiesieger bei heise

Die Ugreen Nexode Powerbank 12.000 mAh, 100 W (PB724) führt heise (Stand 16.01.2026) als Technologiesieger seiner Liste 1. Gemessen: rund 30 Wh nutzbar von 44 Wh Nennkapazität, 100 W Ausgangsleistung, 309 g, laut Test damals rund 35 bis 40 €. Eine Effizienz in Prozent beziffert heise hier nicht.

20.000 mAh, die Klasse mit den meisten freien Messwerten

Zwei Geräte mit veröffentlichten Messwerten:

Die Anker Zolo Powerbank (2025 Upgrade), 20000mAh, 30W High-Speed-Ladegerät mit integriertem USB-C Kabel, Akku-Pack für iPhone 17/16/15-Serie, Galaxy und mehr ist Testsieger der heise-Liste 1 (Stand 16.01.2026) mit 66,32 Wh von 74 Wh und 89 Prozent, laut Test 24 €. Sie ist zugleich das Modell A1689 aus dem Anker-Rückruf, siehe oben.

Die Cuktech 15 SE Powerbank 20.000 mAh, 65 W (PB200), bei Amazon als CUKTECH 65W Power Bank mit 20000mAh gelistet, ist Preis-Leistungs-Sieger der heise-Liste 2 (01.02.2026) mit über 92 Prozent Effizienz bei 65 W, laut Test 32 €.

24.000 mAh und 140 W, für Notebooks

Die Anker Prime Powerbank 24.000 mAh, 140 W, Display ist das Anker 737 beziehungsweise PowerCore 24K, bei Amazon als Anker Prime 24000mAh 140W gelistet. heise kürt sie in der Bestenliste ab 20.000 mAh zum Testsieger (01.02.2026): 88,56 Wh Nennkapazität, davon 14.000 bis 15.000 mAh nutzbar, 140 W, 630 g, laut Test 80 €.

Ob 140 W für dein Notebook reichen und was die Wattzahl praktisch bedeutet, steht in unserem Notebook-Guide.

Und die Luftfahrt? Zu den Mitnahmeregeln schreibt Stiftung Warentest: "Lithium-Ersatzbatterien dürfen nur im Handgepäck mitgeführt werden, nicht im Aufgabegepäck." Für Akkus bis 100 Wattstunden ist demnach keine gesonderte Erlaubnis der Fluggesellschaft nötig, oberhalb dieser Grenze schon, und jeder Passagier darf höchstens zwei Ersatzakkus mitführen. Für drei der oben genannten Geräte nennen die Tests eine Nennkapazität in Wattstunden: 44 Wh, 74 Wh und 88,56 Wh, alle drei unter 100 Wh. Für die Cuktech 15 SE und das INIU-Modell ist keine Wh-Angabe veröffentlicht. Was einzelne Airlines zusätzlich verlangen, steht in der Airline-Tabelle mit Prüfdatum.

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Was sich ab August 2026 ändert

Dir ist beim Lesen der Tabellen vermutlich aufgefallen, wie uneinheitlich hier gelabelt wird. Mal mAh, mal Wh, mal Nennkapazität, mal gemessene nutzbare Energie. Selbst die Testinstitutionen benutzen unterschiedliche Einheiten für dieselbe Größe.

Das hat einen regulatorischen Grund. Eine EU-weit einheitliche Kennzeichnungspflicht für die Kapazität existiert am 04.02.2026 noch nicht.

Sie kommt. Nach Anhang VI Teil A der EU-Batterieverordnung (EU) 2023/1542 gehört die Kapazität zu den Angaben, die ab dem 18. August 2026 gekennzeichnet werden müssen. Das entnehmen wir der Zusammenfassung der Kanzlei Goertz. Sie ist eine Sekundärquelle, keine Primärquelle. Die Pflicht gilt dort kategorieübergreifend für Gerätebatterien, eine gesonderte Powerbank-Regel nennt die Quelle nicht.

Bis dahin bleibt die Zahl auf der Verpackung das, was der Hersteller für sinnvoll hält. Und die einzige Zahl, die dir wirklich sagt, was ankommt, bleibt eine gemessene.

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Kurz gesagt

Wenn du nur eine Sache mitnimmst: Die Frage "wer ist Powerbank-Testsieger 2026" hat keine einzige Antwort, sondern vier verschiedene Quellenlagen. heise misst frei und hat zwei Sieger in zwei Listen. Warentest hat die größere Kohorte und verkauft den Namen für 4,90 €. Der ADAC hat eine andere Produktklasse geprüft. Öko-Test ist seit 2017 stillgelegt.

Der einzige frei nachlesbare, komplette Messwert der ganzen Saison sind die 66,32 Wh von 74 Wh beim Anker Zolo 20k. Ausgerechnet dieses Gerät steht auf einer Rückrufliste seines eigenen Herstellers.

Das ist kein sauberer Markt. Aber es ist der, den es gibt, und mit Datum daneben kannst du damit arbeiten.

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Häufig gestellte Fragen

Wer ist Powerbank-Testsieger 2026?

Das hängt davon ab, wen du fragst. heise online kürt in seiner allgemeinen Bestenliste die Anker Zolo Powerbank 20k (Stand 16.01.2026), in seiner Liste ab 20.000 mAh dagegen das Anker 737 (01.02.2026). Der Testsieger von Stiftung Warentest aus Testheft 2/2026 (07.01.2026) ist nur nach Freischaltung für 4,90 € einsehbar. Einen gemeinsamen Sieger über alle Tests hinweg gibt es nicht.

Was kostet der Powerbank-Test von Stiftung Warentest?

Der Volltest inklusive Testsieger-Name und Einzelnoten kostet 4,90 € Freischaltung auf test.de. Frei zugänglich sind die Eckdaten: 24 geprüfte Powerbanks von 18 Anbietern, nutzbare Energie von 28,5 bis 35,8 Wh in der 10.000-mAh-Klasse und 58,3 bis 69,9 Wh in der 20.000-mAh-Klasse, Ausgangsleistung 18 bis 200 W, Preisspanne 30 bis 100 €. Stand 07.01.2026.

Hat der ADAC Powerbanks getestet?

Nein. Der ADAC hat am 11.06.2025 mobile Powerstations mit 768 bis 1440 Wattstunden geprüft, am Technik Zentrum Landsberg am Lech. Das ist eine deutlich größere Geräteklasse als eine Handgepäck-Powerbank. Sein Befund, dass die nutzbare Kapazität rund 10 bis 15 Prozent unter der Herstellerangabe lag, gilt für Powerstations und darf nicht auf Powerbanks übertragen werden.

Wie viel Wattstunden hat eine 20.000-mAh-Powerbank?

Für die Anker Zolo 20k nennt heise 74 Wh Nennkapazität, davon 66,32 Wh im Lasttest tatsächlich nutzbar, gemessen mit einem FNIRSI FNB58 (Stand 16.01.2026). Stiftung Warentest ermittelte für die gesamte 20.000-mAh-Klasse eine nutzbare Energie von 58,3 bis 69,9 Wh (07.01.2026). Die mAh-Zahl allein ist keine Energieangabe.

Ist der heise-Testsieger vom Anker-Rückruf betroffen?

Ja. Die Anker Zolo Powerbank 20k trägt die Modellnummer A1689 und steht laut produktwarnung.eu vom 30.06.2025 auf der Liste des weltweiten freiwilligen Rückrufs, den Anker im Juni 2025 gestartet hat, neben A1257, A1647, A1652 und A1681. Anker nennt als Grund Zellen eines einzelnen Zulieferers und bietet Ersatz, Gutschein oder Rückerstattung an.

Warum stehen auf Powerbanks mAh statt Wattstunden?

Weil es am 04.02.2026 noch keine EU-weit einheitliche Kennzeichnungspflicht für die Kapazität gibt. Nach Anhang VI Teil A der EU-Batterieverordnung (EU) 2023/1542 greift diese Pflicht laut der Zusammenfassung der Kanzlei Goertz erst ab dem 18. August 2026. Bis dahin entscheidet der Hersteller, welche Einheit auf die Verpackung kommt.

Quellen

  1. Stiftung Warentest test.de
  2. heise online heise.de
  3. Einzeltest des Anker Zolo 20k bei heise heise.de
  4. seiner Rückrufseite anker.com
  5. produktwarnung.eu produktwarnung.eu
  6. Notebookcheck notebookcheck.com
  7. ADAC adac.de
  8. Heft 12/2017 oekotest.de
  9. der Bestenliste ab 20.000 mAh heise.de
  10. Stiftung Warentest test.de
  11. Goertz goertz-legal.de

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