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Powerbank-Rückruf 2026: welche Modelle betroffen sind

Powerbank-Rückruf 2026: welche Modelle betroffen sind

Stand: 10.06.2026. Diese Seite listet die Powerbank-Rückrufe von Oktober 2024 bis heute und trennt dabei sauber, welche davon Deutschland betreffen und welche nur den US-Markt. Sie wird monatlich neu geprüft.

Was zuletzt gemeldet wurde, neueste Meldung zuerst:

  • 29.05.2026: TK Maxx ruft zum dritten Mal innerhalb von vier Monaten Powerbanks zurück, diesmal die Power Evo Volt 5.

  • 18.05.2026: TK Maxx, neun weitere Modellreihen, mit derselben Begründung wie im Februar.

  • 11.02.2026: TK Maxx, die Reihen Squad, Poppy und Pom MagPower.

  • 14.11.2025: Belkin ruft die BoostCharge Power Bank 20K zurück, Modell BPB002.

  • 02.09.2025: Xiaomi ruft eine Fertigungscharge der PB2030MI zurück.

Ältere Meldungen stehen unten in der Tabelle. Anker gehört dazu, aber nicht so, wie es die meisten deutschen Artikel darstellen: Dort werden drei völlig verschiedene Vorgänge zu einem verrührt. Zwei davon sind reine US-Rückrufe der amerikanischen Verbraucherschutzbehörde CPSC, einer ist Ankers eigener weltweiter Rückruf. Nur der letzte hat Deutschland überhaupt erreicht.

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Powerbank-Seriennummer prüfen: so geht's bei jeder Marke

Anker: 16 Stellen, und kein O, kein I

Anker nennt auf seiner deutschen Rückrufseite eine Prüfung in zwei Schritten, die ohne Werkzeug und ohne Kontoanmeldung funktioniert. Dreh das Gerät um. Auf der Unterseite stehen Modell- und Seriennummer.

  1. Schritt 1, Modellnummer: Stimmt sie mit A1257, A1647, A1681 oder A1689 überein, geht es weiter zu Schritt 2. Bei jeder anderen Modellnummer ist dein Gerät nicht betroffen.
  2. Schritt 2, Seriennummer oder Kaufbeleg, geprüft über das Formular: Die 16-stellige Seriennummer steht ebenfalls auf der Unterseite. Anker gibt dazu einen Hinweis gegen Verlesen, keine eigene Zusicherung: Zeichen wie „1“, „L“, „l“, „2“ und „Z“ lassen sich leicht verwechseln, betroffene Seriennummern enthalten deshalb nie die Buchstaben O oder I. Ist deine Seriennummer nicht 16-stellig, ist dein Gerät sicher nicht betroffen. Ob es tatsächlich betroffen ist, klärt am Ende Ankers eigenes Rückrufformular.

Anker selbst nennt diese vier Produktreihen als womöglich betroffen:

Modellnummer Ankers eigener Produktname
A1257 Anker Powerbank (10.000 mAh, 22,5 W)
A1647 Anker Powerbank (20.000 mAh, 22,5 W, integriertes USB-C-Kabel)
A1681 Anker Zolo Powerbank (20.000 mAh, 30 W, integriertes USB-C- und Lightning-Kabel)
A1689 Anker Zolo Powerbank (20.000 mAh, 30 W, integriertes USB-C-Kabel)

Betroffen sind Zellen, die zwischen dem 30. Januar 2024 und dem 30. Juni 2024 gefertigt wurden. Anker nennt dieses Fenster auf der Modellseite zur A1647 wörtlich. Als Ursache gibt der Hersteller nicht genehmigte Materialänderungen in einzelnen Zellchargen eines Zulieferers an: Die Isolationsmembran im Inneren der Zelle könne versagen, mit dem Risiko von Kurzschluss, Überhitzung oder Brand.

Ankers globale Rückrufseite führt fünf Modelle, die deutsche Rückrufseite rc2506 nur vier: A1257, A1647, A1681 und A1689. Die A1652, die MagGo mit 10.000 mAh, steht auf der globalen Liste und fehlt auf der deutschen rc2506-Seite. Auf Ankers deutscher Modellseite zur A1647 steht allerdings, dass der zusätzliche Rückruf vom Juni 2025 die Modelle A1647 und A1652 umfasste. Wer eine A1652 besitzt, sollte sie also trotzdem über das Rückrufformular prüfen lassen, statt sie als nicht betroffen abzuhaken. Warum die beiden Anker-Seiten hier auseinandergehen, sagt keine der geprüften Quellen.

Belkin: 14 Stellen, und die ersten drei zählen

Bei der BoostCharge Power Bank 20K ist die Prüfung noch schneller. Betroffen sind laut den veröffentlichten Rückrufunterlagen ausschließlich Exemplare des Modells BPB002, deren 14-stellige Seriennummer mit 35S beginnt.

Ein zweites Modell taucht in internationaler Berichterstattung auf, die PB0003, und bei dieser sind alle Seriennummern betroffen. Für dich ist das trotzdem irrelevant: heise online hält am 14.11.2025 ausdrücklich fest, dass die PB0003 in Deutschland gar nicht verkauft wurde. Belkins eigene deutschsprachige Rückrufseite nennt neben der BPB002 nur noch den Ladeständer MMA008, der keine Powerbank ist.

Xiaomi: es geht um die Charge, nicht um das Modell

Beim Modell PB2030MI (33 W, 20.000 mAh) ist nicht die Modellnummer das Kriterium, sondern der Fertigungszeitraum. produktwarnung.eu zitiert die Meldung vom 02.09.2025 so: Betroffen ist eine Charge, die zwischen August und September 2024 hergestellt wurde. Als Ursache nennt Xiaomi die Batteriezelle 126280 v2.0, die unter bestimmten Nutzungsbedingungen überhitzen kann. Für die Zuordnung stellt Xiaomi ein eigenes Seriennummern-Prüfwerkzeug bereit, das über die verlinkte Meldung erreichbar ist.

TK Maxx: hier zählen Artikel- und Modellnummer

Bei den drei TK-Maxx-Aktionen zählen Artikel- und Modellnummer. Eine Seriennummer brauchst du hier nicht. Die Nummern stehen auf der Verpackung und auf dem Gerät. Wenn du deine Powerbank zwischen Juli 2025 und Mai 2026 bei TK Maxx gekauft hast, geh die Tabelle unten Zeile für Zeile durch. Besonders leicht zu übersehen ist die Mai-Meldung, weil dort neun Modellreihen auf einmal genannt werden.

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Alle Powerbank-Rückrufe im Überblick

Anker: drei Ereignisse, die ständig verwechselt werden

Der häufigste Fehler in deutschen Meldungen ist ein Datumsfehler, und er hat eine ganz konkrete technische Ursache. Der CPSC-Rückruf 25011 wurde am 17. Oktober 2024 veröffentlicht. Seine Adresse auf der Behördenseite liegt aber im Verzeichnis /Recalls/2025/, weil die CPSC ihre Seiten nach Bearbeitungsjahr ablegt und nicht nach Meldejahr. Wer die URL liest statt das Meldedatum, datiert den Rückruf ein Jahr zu spät.

Der zweite Punkt, der regelmäßig untergeht: Der Rückruf der PowerCore 10000 ist kein deutscher Vorgang. Die CPSC schreibt in ihrer Meldung wörtlich, dass ausschließlich in den USA verkaufte Geräte des Modells A1263 mit passenden Seriennummern eingeschlossen sind. Eine deutsche PowerCore 10000 ist von dieser Aktion nicht erfasst.

Ereignis Datum Modelle Umfang und Meldungen Gilt für
CPSC-Rückruf 25011 17.10.2024 A1642, A1647, A1652 ca. 2.100 Einheiten; 28 Meldungen über Überhitzung, Explosion oder Brand; 2 Verletzte mit Verbrennungen 1. und 2. Grades an den Händen nur USA
CPSC-Rückruf 25338 12.06.2025 A1263 (PowerCore 10000) ca. 1.158.000 Einheiten; 19 Meldungen über Brände und Explosionen; 2 leichte Verbrennungen; 11 Sachschadensmeldungen über zusammen mehr als 60.700 US-Dollar nur USA, Deutschland nicht betroffen
Ankers eigener freiwilliger Rückruf Ende Juni 2025 weltweit A1257, A1647, A1652, A1681, A1689; in Deutschland A1257, A1647, A1681, A1689 Stückzahl: keine Angabe weltweit, einschließlich Deutschland

Beim Datum der dritten Zeile gehen die Quellen leicht auseinander: heise datiert die Ankündigung auf den 27. Juni 2025, produktwarnung.eu auf den 30. Juni 2025. Beide sind seriös, und keine der beiden Angaben lässt sich gegen die andere entscheiden. Deshalb steht hier „Ende Juni 2025“ und kein einzelner Tag.

Für diesen dritten Vorgang existiert keine CPSC-Akte. Im EU-Safety-Gate-Portal war zum Zeitpunkt der Recherche ebenfalls kein eigener Eintrag zu diesen Rückrufen auffindbar. Der maßgebliche Kanal für deutsche Besitzer ist damit Ankers eigene Rückrufseite und sonst nichts.

Die übrigen Rückrufe im deutschen Markt

Marke Meldedatum Modelle Grund Rückgabe
TK Maxx 11.02.2026 Squad 5000 mAh (Art. 022101, Modelle 41251/41253/41259, 16,99 €); Poppy 10.000 mAh (Art. 014860 bis 014862, Modelle PY-UKPBK10M-BW8/LP1/SW3, 24,99 €); Pom 5000 mAh MagPower (Art. 000894/008497/018295/021891/584945, Modell P2G-Q28-WT, 16,99 €) Kabel im Inneren können sich lösen und einen Kurzschluss verursachen, dadurch Überhitzung oder Brandgefahr. Verkauft Juli 2025 bis Januar 2026 jede TK-Maxx-Filiale, volle Erstattung
TK Maxx 18.05.2026 XO Poppy (MagSafe-kompatibel); Titan Charge (Serie P2G5080); Mag Power+ (Serie P2GQ48); Power 4 Connect (Serie P2G5065); Elite Mag Power; Mag Power PD+ (Serie P2GQ58); PD Multi Charge (Serie P2GQ38); Mag Power (Serie P2G5070); Mag Power Additional Series (Serie P2GQ28) wortgleiche Begründung: Verkabelung möglicherweise nicht sicher befestigt, dadurch Überhitzung oder Brandgefahr jede TK-Maxx-Filiale, volle Erstattung
TK Maxx 29.05.2026 Power Evo Wireless Charging Power Bank Volt 5 (Modelle MAGVOLT5BLACK, MAGVOLT5WHITE) wortgleiche Begründung wie oben. Verkauft Dezember 2025 bis Mai 2026 jede TK-Maxx-Filiale, volle Erstattung
Belkin 14.11.2025 BoostCharge Power Bank 20K, Modell BPB002, 14-stellige Seriennummern beginnend mit 35S. Ebenfalls in der Meldung: Ladeständer MMA008 (keine Powerbank) Fertigungsfehler in der Lithium-Ionen-Zelle, dadurch Überhitzung und Brandgefahr Online-Formular; volle Erstattung mit Kaufbeleg, ohne Kaufbeleg Gutschrift über 120 % des durchschnittlichen Verkaufspreises. Deutsche Stückzahl: keine Angabe
Xiaomi 02.09.2025 PB2030MI (33 W, 20.000 mAh), Fertigungscharge August bis September 2024 Batteriezelle 126280 v2.0 kann unter bestimmten Nutzungsbedingungen überhitzen Prüfwerkzeug und Abwicklung über Xiaomi. Deutsche Stückzahl: keine Angabe (international werden 146.891 Einheiten genannt, das ist eine globale und keine deutsche Zahl)

Eine Beobachtung zu TK Maxx, die in den Einzelmeldungen untergeht: Alle drei Texte begründen den Rückruf nahezu wortgleich mit nicht sicher befestigter Verkabelung im Inneren. Keine Quelle sagt, dass die drei Aktionen dieselbe Ursache haben.

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Was du mit einem betroffenen Gerät machst

Erstens: nicht weiterbenutzen und nicht weiterladen. Alle fünf Meldungen oben nennen Überhitzung oder Brand als Risiko, und der Rückruf ist der Weg, den der Hersteller selbst dafür vorsieht.

Zweitens der Rückgabeweg, je nach Marke:

  • Anker bearbeitet den Fall über das Rückrufformular. Anker nimmt das Gerät dabei nicht zurück: Du entsorgst die Powerbank selbst bei einer Einrichtung, die Lithiumbatterien annimmt, keinesfalls im Hausmüll, und bestätigst diese Entsorgung im Formular. Erst danach kommt das Ersatzgerät. Für Rückfragen nennt Anker auf seiner deutschen Seite die Nummer +49 (0) 69 9579 7960, Montag bis Freitag von 9:00 bis 17:00 Uhr, sowie die Adresse support@anker.com mit dem Betreff „Anker Powerbank Rückruf“.

  • TK Maxx nimmt alle betroffenen Artikel in jeder Filiale zurück und erstattet den vollen Kaufpreis. In Sekundärberichterstattung kursiert zusätzlich die Servicenummer 0211-88 223 267 und die Adresse kundenservice@tkmaxx.de. TK Maxx selbst hat beides in den geprüften Quellen nicht bestätigt, also behandle es als Anhaltspunkt und nicht als Zusage.

  • Belkin wickelt über ein Online-Formular ab. Eine deutsche Telefon-Hotline für den Rückruf ließ sich in dieser Recherche nicht finden, nur das Formular.

  • Xiaomi verweist auf sein eigenes Seriennummern-Prüfwerkzeug, das über die oben verlinkte Meldung erreichbar ist.

Drittens, und das ist der Punkt, an dem die meisten falsch abbiegen: Ein zurückgerufenes Gerät gehört nicht in den Hausmüll und auch nicht einfach in die nächste Batteriesammelbox. Ein Rückruf ist keine Entsorgung, und wie das Gerät zurückgeht, ist von Marke zu Marke verschieden: TK Maxx nimmt es physisch in der Filiale zurück, Anker verlangt dagegen die Entsorgung bei einer Sammelstelle für Lithiumbatterien, bestätigt über das Formular. In beiden Fällen kostet dich das nichts. Erst wenn eine Powerbank kein Rückrufgerät ist, sondern schlicht alt, greift die normale Rückgabe. Wie die aussieht, steht in unserem Text zur Batterie-Rückgabe nach dem BattDG, und was beim Entsorgen einer Powerbank sonst noch schiefgehen kann, ebenfalls.

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Wonach wir gesucht und nichts gefunden haben

Zwei Negativbefunde gehören auf diese Seite, weil beide oft gefragt werden.

Zu Aldi, Lidl, Media Markt und Saturn wurde in dieser Recherche kein Powerbank-Rückruf gefunden. Gesucht wurde nach der Kombination aus diesen vier Händlernamen mit „Powerbank Rückruf“ für 2025 und 2026, in einem zweiten Durchgang gezielt ohne TK Maxx, um dessen Meldungen aus den Treffern zu drängen. Übrig blieb eine allgemeine Rückruf-Sammelseite ohne Powerbank-Bezug. Das ist ein Suchergebnis und keine Garantie.

Zwischen Januar und dem 10. Juni 2026 wurde außerdem kein weiterer deutscher Powerbank-Rückruf gefunden, der über die drei TK-Maxx-Aktionen hinausgeht. Jeder Treffer führte entweder auf eine dieser drei oder auf ältere Anker-, Xiaomi- und Belkin-Berichterstattung. Nach heutigem Stand ist der TK-Maxx-Rückruf vom 29.05.2026 also der jüngste deutsche Powerbank-Rückruf.

Ein Modell wie die UGREEN Zapix Powerbank 20.000 mAh, Qi2 15 W, USB-C 30 W von UGREEN taucht in keiner der hier geprüften Rückrufmeldungen auf – weder als Marke noch als Produktreihe.

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Verwandt, aber etwas anderes: EcoFlow Delta Max 2000

Diese Meldung taucht in Suchergebnissen zu Powerbank-Rückrufen auf und gehört dort nicht hin, deshalb steht sie hier sauber abgetrennt.

Die EcoFlow Delta Max 2000 (Modell EFD310) ist keine Powerbank, sondern eine Powerstation, und ihr Rückruf ist ein reiner US-Vorgang. Nach übereinstimmender Berichterstattung, unter anderem bei pv magazine, meldete die CPSC den Fall am 09.10.2025: rund 25.030 Einheiten, 6 Brandmeldungen, über 850.000 US-Dollar Sachschaden. Diese Zahlen stammen aus Sekundärquellen, nicht aus einem direkt abgerufenen Behördendokument.

Der interessanteste Unterschied steht am Ende der Meldung: Die Abhilfe ist ein kostenloses Firmware-Update, keine Rückgabe. Jeder Powerbank-Rückruf oben endet dagegen mit einem Gerät, das physisch zurückgeht. Wenn dir jemand erzählt, ein Akku-Rückruf lasse sich per Software erledigen, gilt das für diesen einen Fall und nicht für deine Powerbank.

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Warum das kein Anker-Problem ist

Eine Zahl rückt den ganzen Artikel gerade. Eine Abfrage der öffentlichen Rückrufdatenbank der CPSC für den Zeitraum vom 01.01.2024 bis zum 10.06.2026 liefert 16 Powerbank-Rückrufe. Beteiligt sind unter anderem Baseus, IKEA (VARMFRONT), Anker mit zwei Vorgängen, Belkin mit zwei, dazu Charmast, Casely, iWALK, iStore, ESR mit zwei und INIU.

Das ist eine US-Zahl und ausdrücklich keine deutsche. Aber sie zeigt die Größenordnung: Anker stellt zwei von sechzehn Einträgen. Wer Lithium-Zellen in ein Hosentaschenformat presst, hat dieses Risiko, unabhängig vom Logo auf dem Gehäuse. Der Unterschied zwischen den Herstellern liegt eher darin, wie schnell und wie transparent zurückgerufen wird. Ankers freiwilliger weltweiter Rückruf mit kostenlosem Ersatz ist in dieser Hinsicht das Gegenteil von Vertuschen.

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Wo du selbst nachschaust

Diese Seite zum Powerbank-Rückruf 2026 wird monatlich geprüft, aber sie ist nicht die amtliche Quelle. Drei Adressen, die du selbst ansteuern kannst:

  • produktwarnung.eu, Stichwort Powerbank sammelt die deutschsprachigen Meldungen und war in dieser Recherche durchgehend erreichbar. Der schnellste Einstieg.

  • rueckrufe.de, das Portal der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), ist der offizielle deutsche Kanal. Ein automatisierter Abruf scheiterte hier an einem Zertifikatsfehler, im normalen Browser kann das anders aussehen. Inhaltliche Aussagen über die dortigen Einträge stehen deshalb nicht in diesem Artikel.

  • Das EU Safety Gate der Europäischen Kommission ist der EU-weite Kanal. Auch hier gilt: Die Trefferliste ließ sich nicht automatisiert auswerten, und zu den oben genannten Rückrufen war zum Zeitpunkt der Recherche kein eigener Eintrag auffindbar.

Wenn du regelmäßig fliegst, ist der zweite Blick fast so wichtig wie der erste. Ein zurückgerufenes Gerät gehört auch dann nicht ins Handgepäck, wenn es äußerlich unauffällig ist. Welche Grenzen sonst gelten, steht in unserer Übersicht zur Powerbank im Flugzeug.

Wenn du regelmäßiges Fliegen ohnehin planst, lohnt sich beim Neukauf ein Blick auf ein aktuelles Modell wie die Anker Prime Powerbank 24.000 mAh, 140 W, Display – sie trägt eine andere Modellnummer als jede der oben gelisteten Rückrufserien.

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Kurz gesagt

Das ist die komplette Liste der deutschen Powerbank-Rückrufe: vier Anker-Modelle, drei TK-Maxx-Aktionen aus 2026, eine Belkin-Seriennummernreihe und eine Xiaomi-Charge. Alles andere, was du zu Anker liest, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit einer der beiden US-Rückrufe, und der größere davon betrifft ein Modell, das hier gar nicht zurückgerufen wurde.

Die Prüfung selbst dauert eine Minute. Gerät umdrehen, Seriennummer lesen, mit der Regel deiner Marke abgleichen. Und falls du dabei feststellst, dass dein Gerät dabei ist: Der Rückruf kostet dich nichts, und Anker ersetzt das Gerät.

Suchst du ohnehin ein Ersatzgerät: Unser Testsieger-Vergleich 2026 zeigt, welche Modelle Stiftung Warentest, heise und ADAC aktuell empfehlen, inklusive der Ergebnisse aus dem Sicherheitstest. Ein aktuell erhältliches Modell wie die Anker Nano Powerbank, 10.000mAh Externer Akku mit 70cm Anker InstaCord Einzugskabel, 45W Max Kompakter Akku, Smart-Display trägt keine der vier hier zurückgerufenen Anker-Modellnummern.

Nächster Prüftermin dieser Seite: Juli 2026.

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Häufig gestellte Fragen

Woran erkenne ich, ob meine Anker-Powerbank betroffen ist?

Anker nennt zwei Schritte. Schritt 1: die Modellnummer muss A1257, A1647, A1681 oder A1689 sein. Schritt 2: die Seriennummer oder der Kaufbeleg wird über Ankers Online-Rückrufformular geprüft. Ist die Seriennummer nicht 16-stellig, ist das Gerät sicher nicht betroffen; enthält sie ein O oder I, ist das meist eine falsch abgelesene 0 oder 1. Betroffen sind Zellen aus der Fertigung zwischen dem 30. Januar 2024 und dem 30. Juni 2024.

Gilt der Rückruf der Anker PowerCore 10000 (A1263) auch in Deutschland?

Nein. Der CPSC-Rückruf 25338 vom 12. Juni 2025 umfasst rund 1.158.000 Geräte, und die CPSC hält in ihrer Meldung ausdrücklich fest, dass nur in den USA verkaufte A1263-Geräte mit passenden Seriennummern eingeschlossen sind. Für Deutschland ist ausschließlich Ankers eigener weltweiter Rückruf von Ende Juni 2025 maßgeblich, und der nennt die A1263 nicht.

Was mache ich mit einer zurückgerufenen Powerbank?

Nicht weiterbenutzen, nicht weiterladen, und nicht in den Hausmüll oder eine Batteriesammelbox geben. Der Rückgabeweg ist je nach Marke unterschiedlich: Anker läuft über das Rückrufformular plus Entsorgung bei einer Sammelstelle für Lithiumbatterien, TK Maxx über jede Filiale mit voller Erstattung, Belkin über ein Online-Formular, Xiaomi über sein Seriennummern-Prüfwerkzeug.

Wurden auch bei Aldi, Lidl, Media Markt oder Saturn Powerbanks zurückgerufen?

In dieser Recherche wurde dazu nichts gefunden. Gesucht wurde nach diesen vier Händlernamen in Verbindung mit Powerbank-Rückrufen für 2025 und 2026, in einem zweiten Durchgang gezielt ohne TK Maxx. Der einzige Treffer war eine allgemeine Rückruf-Sammelseite ohne Powerbank-Bezug. Das ist ein Suchergebnis mit Stand 10.06.2026 und keine Garantie.

Wo finde ich neue Powerbank-Rückrufe, sobald sie gemeldet werden?

Am schnellsten über die Powerbank-Stichwortseite von produktwarnung.eu, die deutschsprachige Meldungen sammelt. Die amtlichen Kanäle dahinter sind das BAuA-Portal rueckrufe.de für Deutschland und das EU Safety Gate der Europäischen Kommission für die gesamte EU. Diese Seite hier wird monatlich gegen alle drei geprüft.

Quellen

  1. deutschen Rückrufseite anker.com
  2. Modellseite zur A1647 anker.com
  3. heise online heise.de
  4. deutschsprachige Rückrufseite belkin.com
  5. produktwarnung.eu produktwarnung.eu
  6. CPSC-Rückruf 25011 cpsc.gov
  7. CPSC-Rückruf 25338 cpsc.gov
  8. TK Maxx produktwarnung.eu
  9. TK Maxx produktwarnung.eu
  10. TK Maxx produktwarnung.eu
  11. Rückrufformular anker.com
  12. pv magazine pv-magazine.com
  13. öffentlichen Rückrufdatenbank der CPSC saferproducts.gov
  14. produktwarnung.eu, Stichwort Powerbank produktwarnung.eu
  15. rueckrufe.de rueckrufe.de
  16. EU Safety Gate ec.europa.eu

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